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TÜV NORD: Europaweite Initiative Green eMotion soll Elektromobilität den Weg ebnen

Hannover, 05. April 2011, Die Europäische Kommission hat eine länderübergreifende Initiative zur Förderung der Elektromobilität ins Leben gerufen. In ausgewählten europäischen Modellregionen sollen die 42 beteiligten Industrie- und Automobilunternehmen, Stromversorger, Stadtverwaltungen und Universitäten sowie Prüf- und Forschungseinrichtungen ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen, austauschen und erweitern. “Elektromobilität leistet einen wichtiger Beitrag auf dem Weg zu einer Verringerung der CO2-Emissionen. Green eMotion soll für einen schnellen Erfolg von Elektrofahrzeugen sorgen“, sagte Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission sowie Kommissar für Verkehr. Das Projektvolumen ist auf 42 Mio. EUR aufgelegt, von denen die EU bis zu 24 Mio. EUR beisteuert.

TÜV NORD

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In bestehenden und neu einzurichtenden Modellregionen innerhalb Europas sollen die Partner der Initiative Green eMotion Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln und die Technik weiterentwickeln. Die Initiative hat vor allem die Entwicklung europaweit einheitlicher Prozesse, Standards und IT-Lösungen als Ziel. Diese Vereinheitlichung ist Voraussetzung dafür, dass die Nutzer von Elektrofahrzeugen einfachen und grenzenlosen Zugang zu Ladeinfrastruktur und den damit verbundenen Dienstleistungen quer durch die gesamte Europäische Union haben werden. Standardisierung ist darüber hinaus eine Grundvoraussetzung für eine schnelle und kostengünstige Einführung der Elektromobilität. Die im Projekt eingebundenen Modellregionen werden in Summe mehr als 10.000 Ladesäulen aufweisen, da knapp 1.000 in Barcelona, Madrid und Malaga installiert werden, rund 400 in Rom und Pisa, etwa 3.600 in Berlin und rund 100 in Straßburg. In Dänemark, dem Land mit dem höchsten Windstromanteil weltweit, werden nach Schätzungen der Autoimporteure im Laufe dieses Jahres etwa 2.000 Elektroautos fahren und bis zu 2.000 Ladestationen in Kopenhagen, Bornholm und Malmö installiert werden. Zudem sollen in Irland rund 2.000 elektrische Fahrzeuge mit rund 3,500 Ladestationen Teil einer landesweiten Einführung der Elektromobilität sein.

„Die bisherigen lokalen Ansätze, bei denen die Erfahrungen in einzelnen Modellregionen gesammelt wurden, werden nun in einem übergreifenden europäischen Modellversuch gebündelt. Ziel ist es, der Elektromobilität europaweit den Weg zu ebnen, wozu Standards für Infrastruktur, Vernetzung und IT nötig sind“, sagte Heike Barlag von Siemens, die das Projekt Green eMotion koordiniert. „Durch die Bündelung einzelner Aktivitäten zu einem großen Zusammenschluss gewinnen wir Geschwindigkeit sowie Transparenz und sorgen für eine koordinierte Entwicklung der Elektromobilität.“ Bei Green eMotion sollen Erfahrungen mit Autos, Bussen und Zweirädern mit rein elektrischem Antrieb und als Hybridfahrzeuge gesammelt werden. Spezielle Aspekte in einzelnen Modellregionen umfassen Batterietausch, Laden mit Gleichstrom sowie die Einbindung in intelligente Stromnetze. Weitere Punkte sind grenzüberschreitender Verkehr, unterschiedliche Bezahlsysteme und die Erprobung von neuen Geschäftsmodellen.

Axel Richter, bei TÜV NORD verantwortlich für Elektromobilität, erläutert: “TÜV NORD Mobilität ist ein akkreditierter und unabhängiger Anbieter von Ingenieur-Dienstleistungen im Automobilbereich, der für Industrieunternehmen und Gesetzgeber auf nationaler, europäischer und weltweiter Ebene agiert. In dem Projekt „Green eMotion“ bringt TÜV NORD Mobilität sein Know-how bezüglich der Fahrzeug-Messtechnik, der Sicherheitsbeurteilungen und Standardisierungsprozesse ein. Die Validierung der Elektromobil-Technologie ist das notwendige Fundament für die Akzeptanz der Elektromobilität in Europa und für die Weiterentwicklung von gemeinsamen Standards.“

Die Teilnehmer an Green Emotion sind die Industrieunternehmen Siemens, Bosch, SAP, Alstom, IBM sowie Better Place, die Stromversorger ESB, Dansk Energi, EDF, Endesa, Enel, Iberdrola, Eurelectric, RWE und PPC, die Automobilhersteller BMW, Daimler, Micro-Vett, Renault und Nissan, die Stadtverwaltungen von Dublin, Cork, Kopenhagen, Bornholm, Malmö, Malaga, Rom, Barcelona und Berlin, die Universitäten bzw. Forschungseinrichtungen Imperial, Cidaut, ECN, LABEIN, TCD, ERSE, DTU, IREC und Cartif sowie die technischen Einrichtungen DTI, TÜV NORD und FKA.

Quelle: TÜV NORD Mobilität

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