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LithiumWorld.de und LithiumForum.de stehen zum Verkauf

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Lithium: Batterien von Saft liefern Energie zur Fernüberwachung von Öl‐ und Gastanks
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Lithium: Batterien von Saft liefern Energie zur Fernüberwachung von Öl‐ und Gastanks

Paris, 06. Februar 2013, Die Saft Batterien GmbH, Entwickler und Hersteller von innovativen Industriebatterien, hat mit dem Schweizer Unternehmen Sensile Technologies einen Vertag über die Lieferung von 20.000 primäre Lithiumbatterien unterzeichnet. Die Lithium-Batterien sollen Energie für intelligente GSM‐Systeme zur Fernmessung und Füllstandsüberwachung von Öl‐ und Gastanks liefern.

Die Batterien bestehen aus LS17500‐Lithiumthionylchlorid‐Zellen (Li‐SOCl2) und sollen laut Saft eine Lebensdauer von 7 bis 10 Jahren aufweisen. Deswegen wären die Batterien auch hervorragend für die Geräte von Sensile Technologies geeignet, da die Ansprüche der Kunden von Sensile Technologies an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sehr hoch sind. Die Lithium-Batterien sollen an den fernüberwachten Standorten der Kunden von Sensile Technologies installiert werden.

Die Batterien (7,2 V; 3,6 Ah) liefern Energie für die neueste Generation von SENTS™‐Geräten, die den Füllstand von Flüssigkeits‐ oder Gastanks messen, diese Daten aufzeichnen und per SMS oder GPRS an das zentrale Überwachungssystem senden.

Mit den SENTS™‐Systemen erhalten Kunden detaillierte Informationen darüber, wie viel Flüssigkeit oder Gas noch in ihren Tanks lagert. Dadurch können sie ihren eigenen Kunden einen verbesserten Service mit der Zusicherung anbieten, dass die Tanks nie unvorhergesehen leer laufen. Gleichzeitig kann der Einkauf von Brennstoffen, Benzin, Autogas, Schmiermittel und anderen gelagerten Flüssigkeiten optimiert werden.

Die Zellen der LS‐Reihe von Saft sind für Messgerätanwendungen mit einem sehr großen Betriebstemperaturbereich von –60 °C bis +85 °C konzipiert. Sie sind bis zu +130 °C leckagefrei und in korrosionsfesten Containern untergebracht. Die Zellen sind bei geringer Selbstentladung stabil und zuverlässig, wodurch die SENTS™‐Sensoren die spezifizierten 10 Betriebsjahre erreichen, ohne dass ein Batterieaustausch oder andere Wartungsarbeiten erforderlich wären.

Sensile Technologies rechnet mit einem großen Interesse an langlebigen SENTS™‐Sensoren bei Kunden, die Lagerung und Lieferung optimieren, Logistikkosten reduzieren und Verbrauchsniveaus genau überwachen möchten. „Die Langlebigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Saft‐Batterien bedeutet, dass Wartungs‐ und Austauschkosten minimiert werden – was auch der Umwelt zugutekommt“, so Jean‐Marc Uehlinger, Operational Director von Sensile Technologies.

Quelle: Saft Batterien GmbH

Airbus: Warnung vor Risiken bei Lithium-Ionen-Batterien auf Fachtagung
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Airbus: Warnung vor Risiken bei Lithium-Ionen-Batterien auf Fachtagung

Paris, 29. Januar 2013, Wie das Handelsblatt berichtet, hatte der Flugzeugbauer und Erzrivale von Boeing, Airbus, schon im März des vergangenen Jahres während einer Fachtagung auf die Risiken hingewiesen, die von Lithium-Ionen-Akkus ausgehen können. Darunter wurden Gefahren wie Explosionen und leichte Entflammbarkeit genannt. In den Präsentationsfolien wurde u.a. darauf aufmerksam gemacht, dass die Risiken im Zusammenhang mit Batterien auf Lithium-Ionen-Basis, die Aufmerksamkeit der gesamten Branche verlangen. Airbus plante den Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien im A350.

Erst im Januar dieses Jahres kam es zu zwei Zwischenfällen auf Grund von Problemen mit den installierten Lithium-Ionen-Akkus in Boeing-Dreamlinern (Wir berichteten: Lithium-Ionen-Akkus im Dreamliner: Flotte bleibt vorerst am Boden http://www.lithiumworld.de/lithium-ionen-akkus-im-dreamliner-flotte-bleibt-vorerst-am-boden-2465). Noch immer ist die Ursache für den explodierten Akku nicht gefunden. Demnach wird das Startverbot noch länger aufrecht erhalten und Boeing muss mit seinen Dreamlinern am Boden bleiben. Die hat daraufhin die Auslieferung gestoppt, produziert aber weiterhin den Dreamliner 787.

Quelle: Handelsblatt

Explorationsunternehmen Ultra Lithium sammelt Kapital ein
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Explorationsunternehmen Ultra Lithium sammelt Kapital ein

Vancouver, 25. Januar 2013, Das Explorationsunternehmen Ultra Lithium Inc. gibt im Rahmen einer privaten Platzierung Wertpapiereinheiten zu einem Preis von 0,05 US-Dollar je Stück heraus. Mit den Wertpapieren, die jeweils aus einer Stammaktie des Unternehmens und einem Stammaktienkaufwarrant bestehen, soll ein Bruttoerlös von bis zu 4,5 Mio. US-Dollarerzielt werden.

So soll laut Aussage des Unternehmens jeder Warrant einen Inhaber zum Erwerb einer zusätzlichen Stammaktie des Unternehmens berechtigen. Der Ausübungspreis beträgt 0,10 US-Dollar je Aktie. Eine soll Ausübung innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren ab dem Abschluss der Privatplatzierung möglich sein.

In erster Linie sollen aus dem Erlös der finanziellen Mittel  Explorations- und Erschließungsaktivitäten des Balkan-Projekts in der Republik Serbien finanziert werden. Zudem wird das allgemeine Betriebskapital aufgestockt.

Quelle: ULTRA LITHIUM INC.

Neues Nanomaterial soll Kathode von Lithium-Schwefel-Akkus stabilisieren
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Neues Nanomaterial soll Kathode von Lithium-Schwefel-Akkus stabilisieren

Stanford, 23. Januar 2013, Wissenschaftler an der Stanford University und dem SLAC National Accelerator Laboratory haben eine Möglichkeit gefunden, die Kathode von Lithium-Schwefel-Akkus zu stabilisieren. Ein neues Nanomaterial soll die Kathode stabilisieren. Da Lithium-Schwefel-Akkus eine höhere Energiedichte als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus besitzen, wird in diesem Bereich weltweit sehr stark geforscht. Ein großer Vorteil von Schwefel ist, dass es günstig und vielfach verfügbar ist.

Bislang ist die Lebensdauer von Lithium-Schwefel-Akkus aber nicht vergleichbar mit gewöhnlichen Lithium-Ionen-Akkus. Die Lebensdauer ist viel kürzer und mit jedem Ladezyklus verliert der Akku auch an Kapazität. Ursache dafür ist die Kathode, die aus einem Schwefelgemisch besteht. Diese kann zwar beim Entladevorgang mehr Lithium-Ionen aufnehmen als herkömmliches Kathodenmaterial, jedoch ist die Kathode instabil.

Kathode noch zu instabil – Zwei Probleme

Problem Nr. 1: Beim Entladevorgang entsteht in der Kathode Lithiumsulfid, hervorgerufen durch eine Reaktion zwischen Schwefel und Lithium. Während des Ladevorgangs werden die Ionen durch den Schwefel wieder abgegeben und gelangen zurück in die Anode. Beim Entladen des Akkus entstehen aber zusätzlich noch Polysulfide und diese sind elektrolytlöslich. Der Lithium-Schwefel-Akku verliert dadurch bei der Entladung aktives Material. Weniger aktives Material bedeutet aber auch, dass die Kapazität mit jedem Entladevorgang schwindet. Problem Nr. 2: Zusätzlich dehnt sich die Kathode bei jeder Entladung aus und zerstört zusätzlich das Material.

Kathode stabil – Zwei Lösungen

Das Wissenschaftsteam der beiden Einrichtungen hat nun für die zwei vorhandenen Probleme, gleich zwei mögliche Lösungen entwickelt. Lösung Nr. 1: Ein neues Nanomaterial für die Kathode, bestehend aus Partikeln mit einer Größe von 800 nm, deren einzelne Schwefelteile mit einer porösem Titanoxidschale umschlossen sind. Beim Entladen gelangen die Lithium-Ionen in die Kathode, somit in den Schwefel und werden mit diesem gebunden. Sie gelangen nicht wieder hinaus. Die entstandenen Polysulfide bleiben ebenfalls in der Kathode und können sich so auch nicht im Elektrolyt lösen. Die Kapazität des Lithium-Schwefel-Akkus bleibt erhalten und erst beim Laden finden die Lithium-Ionen wieder den Weg in die Anode. Lösung Nr. 2: Die in er Kathode befindlichen Partikel aus Schwefel haben genügend Platz um sich auszudehnen und beschädigen damit nicht das Material.

Die Wissenschaftler konnten erfolgreich über 1.000 Lade- sowie Entladezyklen erreichen. Die Kapazität des Lithium-Schwefel-Akkus betrug danach immerhin noch über 70% und somit auch eine höhere Lebensdauer. Zudem soll die Energiedichte um den Faktor 5 höher liegen als bei gewöhnlichen Lithium-Ionen-Akkus. Sicherlich muss noch etwas geforscht werden, um einen marktreifen Akku zu entwickeln.

Quelle: LithiumWorld – Michael Ziegler

Frost & Sullivan: Umsätze in Europa bei Lithium-Ionen-Akkus werden sich vervierfachen
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Frost & Sullivan: Umsätze in Europa bei Lithium-Ionen-Akkus werden sich vervierfachen

Frankfurt, 23. Januar 2013, Der Umsatz europäischer Marktakteure im Sektor Lithium-Ionen-Batterien könnte sich in den nächsten Jahren voraussichtlich vervierfachen. Das geht aus einer aktuellen Studie “European Lithium-ion Battery Market for Industrial Applications” der Unternehmensberatung Frost & Sullivan hervor. Denn Industrieanwendungen stellen laut Frost & Sullivan ein substantielles und bisher noch ungenutztes Wachstumspotential für Lithium-Ionen Batterien dar. Der steigende Bedarf an kabellosen Werkzeugen, Datenkommunikationsausrüstung und Energiespeicheranwendungen für erneuerbare Energie werden die Nachfrage nach Lithium-Ionen Batterien antreiben.

Nach den Zahlen der Unternehmensberatung zufolge, erwirtschaftete der europäische Markt für Lithium-Ionen-Akkus für den industriellen Einsatz bis Ende des Jahres 2012, Umsätze in Höhe von 748,2 Mio. US-Dollar. Berechnungen durch Frost & Sullivan könnte der Umsatz bis 2017 voraussichtlich auf 1.644,2 Millionen US-Dollar ansteigen.

Die Studie untersuchte den Einsatz von Lithium-Ionen Batterien in sechs verschiedenen Anwendungsbereichen:

  • Industriewerkzeuge
  • Medizintechnik
  • Luftfahrt und Verteidigung
  • Datenerfassung, Energiespeicher
  • Telekom und Datenkommunikation

Suba Arunkumar, Managerin bei Frost & Sullivan und zuständig für den Bereich Energy and Power Supplies: “Eine hohe Energiedichte, das leichte Gewicht, verbesserte Leistung sowie der Langzeitlebenszyklus sind die Hauptfaktoren, die den Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien für den Einsatz in der Industrie anregen. Diese der Batterie inhärenten Vorteile zeigen das grosse Interesse an den Batterien, auch wenn deren tatsächlicher Einsatz mit höheren Kosten verbunden ist.”

Die genannten Eigenschaften unterstreichen zudem das Einsatzpotential der Batterien bei Energiespeicheranwendungen. Im letzten Jahr sorgten die Back-up-Anwendungen für die Mehrheit der Umsätze. Der Anteil von Energiespeichersystemen im Wohn- und Gemeindebereich wird jedoch voraussichtlich nach 2015 ernorm ansteigen.

Arunkumar fügt hinzu: “Anreize, um den Einsatz von erneuerbaren Energien anzutreiben, bringen das Marktwachstum voran, indem es den Bedarf am Eigenverbrauch der Energie generiert. Dies wird zu einer erhöhten Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien führen.”

Frost & Sullivan sieht als einen grössten Herausforderungen für die Marktteilnehmer, den hohen Ausgangspreis, der eine breitere Einführung bei stationären Anwendungen verhindert würde.

“Da es sich um geringe Mengen und einen noch relativ neuen Markt handelt, sind Lithium-Ionen-Batterien etwas teurer als herkömmliche Batterielösungen, wie z.B. auf Basis von Chemikalien, wie Bleisäure, Nickel-Cadmium und Nickel-Metallhydrid. Sobald grosse Verkaufsvolumen erreicht werden, ähnlich derer im Bereich der Konsumeranwendungen, wird der Preis der Batterien voraussichtlich fallen und die Verwendung ansteigen”, so Arunkumar abschliessend.

Quelle: Frost & Sullivan

Forschung: Herstellung eines biegsamen Lithium-Ionen-Akku gelungen
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Forschung: Herstellung eines biegsamen Lithium-Ionen-Akku gelungen

Laut der Nachrichtenagentur Yonhap aus Südkorea soll es Forschern gelungen sein, einen flexiblen Lithium-Ionen-Akku herzustellen. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf einen Forschungsbericht des Ulsan National Institute of Science and Technology, die auch diesen Akku entwickelt haben sollen. Dabei setzte das Forscherteam auf Nanomaterialien anstatt auf flüssige Elektrolyte. Vom Einsatz flüssiger Elektrolyte ist bei biegsamen Lithium-Ionen-Akkus abzuraten, da sich die negativen und positiven Ladungen unter dem Einfluss von Hitze berühren und so einen Kurzschluss herbeiführen können.

Einsatzbereich vor allem bei Mobilgeräten

Bisher existieren bei Smartphones und Tablets lediglich Prototypen mit biegsamen Bildschirmen, aber noch keine serienreife Modelle. Durch die Forschungsarbeit der Wissenschaftler könnte es schon bald möglich sein, serienreife, biegbare Smartphones und Tablets auf den Markt zu bringen.

Quelle: Yonhap

Lithium-Ionen-Akkus im Dreamliner: Flotte bleibt vorerst am Boden
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Lithium-Ionen-Akkus im Dreamliner: Flotte bleibt vorerst am Boden

Tokio, 22. Januar 2013, Weltweit über 50 Dreamliner (Typ 787) von Boeing sind derzeit im Einsatz und müssen auf Anweisung der US-Luftfahrtbehörde FAA vorerst am Boden bleiben. Für jede Maschine des Typs 787 wurde weltweit ein Startverbot verhängt. Grund sind feuergefährliche Lithium-Ionen-Akkus, die anscheinend schon während der Entwicklung des Langstreckenflugzeuges einen Großbrand verursacht haben sollen. Dennoch wurden die Flugzeuge ausgeliefert.

Bei den 50 im Einsatz befindlichen Dreamlinern gab es innerhalb von nur zwei Wochen gleich zwei Brände, die laut Ermittler auf die Energiespeicher zurückzuführen sind. So brannte Anfang Januar die Lithium-Batterien eines Dreamliners, der zu diesem Zeitpunkt aber auf dem Flughafen von Boston stand. Am 16. Januar jedoch zwang ein Brand der Akkus die Piloten zu einer Notlandung.

Boeing hat mittlerweile die Auslieferung neuer Dreamliner vorerst gestoppt. Eine erste Fluggesellschaft zog sogar Ende der letzten Woche die Bestellung eines Dreamliners zurück. Weitere Fluggesellschaften ziehen in Betracht, Schadensersatzforderungen gegen Boeing geltend zu machen.

Lithuim-Ionen-Akkus sind leistungsfähiger als Nickel-Cadmium-Akkus und zudem noch leichter. Gewicht spielt bei Flugzeugen eine wichtige Rolle, weshalb Boeing auf Lithuim-Batterien zurückgreift. Der Nachteil; sie können heiß werden und dadurch einen Brand verursachen.

Mögliche Ursache der Brände

Spannung in Lithium-Ionen-Akkus entsteht dadurch, dass die Ionen durch einen Elektrolyten zwischen den positiven und negativen Elektroden abwechselnd wandern. Die negative Elektrode besteht in der Regel aus Graphit, die positive Elektrode besteht beispielsweise aus Lithium-Metall-Phosphat. Nicht aber in den Akkus der Dreamliner. Dort bestehen die positiven Elektroden aus Lithium-Cobalt-Dioxid, das als eines der gefährlichsten Materialien bei Elektroden gilt. Der Vorteil von Lithium-Cobalt-Dioxid besteht in der höheren Energiedichte. Sobald die Temperatur steigt und einen kritischen Punkt erreicht, kommt es innerhalb des Akkus zu einer unkontrollierten Reaktion, dem sogenannten unkontrollierten Ionenaustausch und zur Freisetzung von reinem Sauerstoff. Dies geschieht etwa durch eine Überladung. In Verbindung mit den organischen Stoffen in den Elektrolyten kann es zu einer chemischen Reaktion kommen, die sich selbst verstärkt und brennbar ist. Die Folge kann ein Brand oder eine Explosion sein.

Ursache weiterhin unklar

Es deutet zwar alles auf die Lithium-Ionen-Akkus hin, aber die Ursache ist noch lange nicht eindeutig geklärt. Ein Mitarbeiter des Ministeriums erklärte, dass der Zustand des Akkus aus der Maschine vom 16.01.2013 auf eine Spannung (Überladung) über die Belastbarkeitsgrenze der Batterie hindeute. Die Maschine aus Boston jedoch wurde nach Angaben der Flugsicherheitsbehörde NTSB aber anscheinend nicht überladen. Weiter teilt die Behörde mit, dass die Spannung der Batterie von 32 Volt nicht überschritten wurde, aber ein Problem in der Ladeelektronik oder der Verkabelung nicht auszuschließen sei. Möglich sei auch, dass ein Fehler in der Software des BMS (Batterie-Managament-System) vorliegt. Darauf könnte Boeing wesentlich schneller reagieren als auf die eigentlichen Schwächen durch Lithium-Cobalt-Dioxid.

Quelle: LithiumWorld – Michael Ziegler

Lithium-Batterien: Bosch und Partner starten Verbundprojekt Alpha-Laion
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Lithium-Batterien: Bosch und Partner starten Verbundprojekt Alpha-Laion

Stuttgart, 18. Januar 2013, Die Robert Bosch GmbH startete nun gemeinsam mit seinen Partnern BASF, WACKER, SGL Group, Bosch, Daimler und BMW, mit einer Kick-Off-Veranstaltung das neue Verbundprojekt Alpha-Laion. Bei dem neuen Verbundprojekt obliegt Bosch die Projektleitung. Ziel von Alpha-Laion ist es, die Entwicklung von Hochenergie-Traktionsbatterien für Elektrofahrzeuge voranzutreiben. Damit soll die Technologieführerschaft im Bereich elektrochemischer Zellen und Batterien und eine integrierte Produktion am Standort Deutschland etabliert werden.

Gefördert wird das Verbundprojekt Alpha-Laion vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit insgesamt 13 Mio. Euro, die über drei Jahre verteilt ausgeschüttet werden. Die Konsortialpartner erbringen Eigenleistungen in Höhe von rund 19,5 Millionen Euro.

Herausforderung; elektrische Eigenschaften

Als die wesentlichsten Herausforderung sieht der Verbund die elektrischen Eigenschaften der Batterie, an denen sowohl die Industrie als auch das wissenschaftliche Umfeld mit höchster Motivation arbeiten. Um der E-Mobilität zum Durchbruch zu verhelfen, sind die Reichweite von Elektrofahrzeugen und die Kosten des Energiespeichers die wichtigsten marktbestimmenden Kennzahlen. Alpha-Laion setzt genau an diesen Punkten  an.

Ziel ist die Entwicklung von Lithium-Ionen-Zellen mit besonders hoher Energiedichte auf Basis innovativer Materialen für Kathoden, Anoden, Separatoren und hochvoltstabile Elektrolyte. Die Kombination dieser neuen Bestandteile ermöglicht zukünftig ein ganz neues elektrochemisches System für den Einsatz in einer Lithium-Ionen-Zelle. Nur durch die richtige Materialkombination, das geeignete Zelldesign und eine an die neuen Werkstoffe angepasste Prozesstechnologie können die Speichereigenschaften der neuen Lithium-Ionen-Zelle optimal genutzt und eine hohe Langzeitbeständigkeit erreicht werden.

Ambitioniertes Ziel

Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist es, Lithium-Ionen-Zellen mit einer Energiedichte von über 250 Wh/kg zu realisieren. Damit kann die Reichweite von kompakten Elektroautos signifikant auf 250 bis 300 Kilometer gesteigert werden.

Quelle: Robert Bosch GmbH

Energiewende: M+W Group und KIT gründen Allianz für bezahlbare Batteriespeicher
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Energiewende: M+W Group und KIT gründen Allianz für bezahlbare Batteriespeicher

Stuttgart/Karlsruhe, 09. Oktober 2012, Die M+W Group und das KIT (Karlsruher Institut für Technologie) gründen eine Allianz für eine Lithium-Ionen-Batteriefabrik der Zukunft mit dem Ziel, die Kosten für leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien massiv zu senken. Die Allianz fusst auf einer Entwicklungszusammenarbeit, deren Vereinbarung vor wenigen Tagen durch Professor Eberhard Umbach, Präsident des KIT, und Jürgen Wild, Vorsitzender der Geschäftsführung der M+W Group, unterzeichnet wurde. Diese legt die Eckpunkte der zukünftigen Zusammenarbeit fest.

Derzeit sind die Kosten für leistungsfähige Batterien einfach zu hoch. Diese Meinung vertreten zahlreiche Fachleute. Das gilt sowohl für Elektrofahrzeuge als auch für die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien. Ohne bezahlbare Energiespeicher kann die Energiewende nicht gelingen. Ein enormer Kostenfaktor ist dabei das aufwändige Fertigungsverfahren für Lithium-Ionen-Batterien. Das Hauptaugenmerk der Entwicklungszusammenarbeit liegt darin, den Energie- und Materialeinsatz in der Batterieproduktion und damit auch den Preis massiv zu reduzieren. Die Kooperation umfasst im Wesentlichen die Bereiche Trockenraumtechnik, ressourceneffiziente Fabrik und Fertigungsleitsysteme.

Andreas Gutsch, Koordinator des Projekts Competence E am KIT: „Für uns eröffnet die Kooperation mit einem international anerkannten Fabrikplaner und Anlagenbauer die Möglichkeit, unsere Entwicklungsergebnisse direkt in innovative Fabrikkonzepte für die Zell- und Batterieherstellung einfließen zu lassen und damit weltweit zu vermarkten. Mit besonderem Augenmerk auf die Kosten wollen wir industrielle Prozesse weiterentwickeln.“

Jürgen Wild, Vorsitzender der Geschäftsführung der M+W Group: „Die bereits vorhandenen, praktischen Erfahrungen der M+W Group mit Planung und Bau von Lithium-Ionen Fabriken bilden eine ideale Ergänzung zu den hervorragenden Kompetenzen des KIT bei der Erforschung der Batteriefertigung. Gemeinsam werden wir schneller zu neuen Möglichkeiten der Kostensenkung in der Batterieproduktion unserer Kunden kommen.“

Bislang ist die Zellfertigung von Lithium-Ionen-Batterien durch energieintensive Prozesse wie beispielsweise die Trocknung der beschichteten Elektroden, die Zellmontage im Trockenraum oder die Zellformierung geprägt. Das Gesamtenergiesystem der Zell- und Batteriefabrik soll durch die Zusammenarbeit optimiert werden. Gleichzeitig soll der Anteil erneuerbarer Energien zur Versorgung der energieoptimierten Produktion erhöht werden: „Durch die Installation einer Photovoltaikanlage mit gekoppeltem stationären Energiespeicher auf dem Campus Nord des KIT wird es möglich sein, in der Zellfabrik eine Energieversorgung auf Basis von erneuerbaren Energien – und somit eine „grüne“ Zellproduktion – umzusetzen“, so Gutsch.

Dr. Rudolf Simon, Technology Manager Automotive + Batteries bei der M+W Group: „M+W Group verknüpft das Ziel beträchtlicher Kostensenkungen bei Fabriken zur Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus mit höchsten Anforderungen an die Fertigungsqualität. Dabei können wir zusätzlich auf Erfahrungen aus anderen Hightech-Industrien wie der Halbleiter- oder Photovoltaikbranche zurückgreifen und mit dem KIT innovative Lösungen erzielen.“

Die Kooperation baut eine disziplinübergreifende und industrienahe Forschung am KIT weiter aus – und stärkt damit sowohl die Innovation am KIT als auch bei M+W Group. So lassen sich neue Konzepte der Zellfertigung gleich in der Praxis erproben und schneller evaluieren. Bis Februar 2013 wird die M+W Group gemeinsam mit dem KIT einen besonders effizienten Trockenraum für die Montage von Lithium-Ionen-Zellen bei der Fertigung von Batterien am KIT einrichten.

Quelle: M+W Group

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